Aglow Konferenz 2018 – Gott in mir und ich in Ihm

Mitte April erlebten wir eine berührende Konferenz. Die Dekoration, die Gemeinschaft, die Anbetung und die Lehre gingen tief in unsere Herzen hinein. Es war das erste Mal, dass vier Generationen aktiv teilnahmen. Da war die Generation, die früher in Aglow tragend war, dann die gegenwärtige Leiterschaft, sowie eine junge Generation von feurigen Christen und nicht zuletzt eine Anzahl Kinder, die ebenfalls erste Erfahrungen im Dienen machten. Es war unbeschreiblich berührend, wir erlebten unseren Herrn auf eine besondere Art und Weise! 

Esther Beckley, die Referentin, sprach zum Thema, das ich wie folgt nennen möchte:

Das besondere Etwas!

Esther erzählte aus ihrer schwierigsten Zeit in ihrem Leben, wie sie buchstäblich in ihrer Leidenszeit, in einem Moment von psychisch hoffnungslos krank, zu einer Tochter des höchsten Gottes mit einer grossen Berufung wurde. Der Heilungsprozess dauerte noch etwas länger, aber das Wunder passierte in einem Moment. 

«Das besondere Etwas» ist, dass sie spürte, sie ist eine Geliebte Gottes, eine Tochter des himmlischen Vaters, des besten Vaters. Sie sprach von dieser intimen Beziehung, die wir alle brauchen und nach der sich Gott selbst vor allem sehnt. Sie sprach auch von Johannes und von Petrus. Wieder wurde «dieses besondere Etwas» der Schlüssel. Johannes erlebte sich als der Jünger, der von Gott geliebt war. Das war bei allen Jüngern so, aber offenbar erkannte es nur Johannes. Petrus hingegen war der, der Jesus liebte. Noch war es nicht in seinem Herzen, dass er von Gott zuerst geliebt war. 

Und dann kam die Geschichte von Maria und Martha. Diese ist gar nicht so einfach zu verstehen. Martha war die Fleissige, diejenige die Verantwortung trug, die den Überblick hatte. Maria hingegen waren diese Dinge nicht wichtig, sie kamen nicht an erster Stelle. Es geht aber nicht um leisten oder nicht leisten. Maria, im Gegensatz zu Martha, kannte das Herz von Jesus, sie wusste, was in absehbarer Zeit geschehen würde. Sie wollte jeden Moment geniessen, solange Jesus bei ihnen war. Sie fühlte sich geliebt und liebte den Herrn, ja sie gab alles hin für ihn, selbst das teuerste Nardenöl. 

«Das besondere Etwas» ist, geliebt sein und zu lieben muss eine Herzenssache werden. Gott selbst sehnt sich so stark danach, ein solche Beziehung zu uns zu haben. 

Ich kann nur empfehlen, die Botschaften auf der Aglow Website nachzuhören. Welch ein Gewinn!

 

Erika Steiner

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