Das Evangelium in einem Wort

Wir sehen was es heisst, alles in einem neuen Rahmen zu sehen! Wenn ihr das Evangelium in einem Wort erklären müsstet, könnte es das Wort “Beziehung” sein.

Als Jesus gefragt wurde, was das grösste Gebot sei, war seine Antwort: Beziehung mit Gott, mit sich selber und mit anderen.

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken.“ Dies ist das grösste und erste Gebot. Das zweite ist ihm gleich: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Matthäus 22, 37-40

Nicht nur hat Jesus gesagt, diese zwei Gebote wären die ersten und wichtigsten, sondern sie sind die Grundlage von allem: Das ganze Gesetz und die Propheten stehen auf diesem Konzept. Beziehung ist das Zentrum von allem was wir sind und tun!

Denkt einmal:

  • Errettung hat mit Beziehung zu Gott zu tun
  • Heiligung hat mit Beziehung zu Gott und anderen zu tun
  • Taufe im Hl. Geist hat mit Beziehung mit dem Hl. Geist zu tun
  • Gebet / Fürbitte hat mit Beziehung mit Gott und anderen zu tun

Dies sind nur einige der Grundlagen unseres Glaubens, die unzertrennbar mit Beziehung verknüpft sind.

Das Gebiet, wo der Feind angreift

  • Beziehung ist das Gebiet, wo der Feind am stärksten wirkt, damit wir fallen, denn wenn wir in diesem Gebiet fallen, haben wir kein Zeugnis!
  • Gottes Absicht ist es, sich zu offenbaren und sich durch sein Volk zu erkennen geben. Er hat uns erwählt, in seiner Gegenwart zu leben und seine Herrlichkeit zu sehen, so dass wir seine Herrlichkeit auf dieser Erde offenbaren können.
  • 21 dass alle eins seien, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir….damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind.
    Johannes 17, 21-22
  • Demnach wird die Art, wie wir leben und lieben der Welt zeigen, dass das Königreich Gottes in ihre Mitte gekommen ist.
  • Kürzlich habe ich wieder einmal den 1. Korintherbrief gelesen, wo es um die wunderbaren Lehren über Wachstum im Glauben und Heiligkeit und Kernaussagen zur Erneuerung des kirchlichen Lebens geht. Der Abschnitt, wo es um die Spaltungen innerhalb der Gemeinde geht, hat mich besonders angesprochen.
  • “Denn wo unter euch Eifersucht und Zank sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach menschlicher Weise?” 1. Kor. 3,3

Spaltungen geschehen wegen Sünde. Statt aus Gerechtigkeit und dem neuen Menschen heraus zu leben, reagieren, handeln, denken oder sprechen wir manchmal aus unserer alten sündigen Natur heraus. Dinge wie eine Verteidigungshaltung, Schuldzuweisung, Negativität, Selbstschutz, ungesunde Haltungen, Wut, Angst vor Intimität und Nähe und eine ungesunde Sicht von sich selber können die verborgenen Dinge des Herzens sein, die uns in sündiger, verletzender Art handeln lassen. Wenn wir ganz ehrlich in uns schauen, können wir sagen, dass wir uns manchmal gelangweilt und verschlossen fühlen und es Zeiten gibt, wo wir über andere Menschen ein Vorurteil fällen oder sie in eine Schublade stecken. Diese Dinge wirken dem entgegen, wozu uns Gott eigentlich berufen hat, nämlich ihn und seine Herrlichkeit zu offenbaren. Wir werden dann zu verschmutzten Laternen, die das Licht nur schummrig durchscheinen lassen können.

Beziehungen leben wir im Alltag mit denen aus, die uns am nächsten sind, Menschen, die mit uns leben, arbeiten und mit denen wir regelmässig Kontakt haben. Und genau in diesen Lebenssituationen kommen unsere Haltungen, unsere Ungeduld, Negativität, Verletzungen, Wut, Ärger, Unfreundlichkeit, lieblose und undankbare Haltungen zum Vorschein. Zum Glück sind wir mit Menschen zusammen, die wir lieben und die uns lieben, so ist es einfacher, uns zu demütigen, unsere Fehler zuzugeben und umzukehren.

Eine bevorzugte Strategie des Feindes, besonders gegen Gläubige, ist es, Spaltungen innerhalb jeglicher Art von Beziehungen zu bewirken. Zwischen Gemeindegliedern, zwischen Mann und Frau, Kindern und Eltern, zwischen Freunden oder auch Arbeitskollegen. Sein Ziel ist es, das Bild von Gott in der Welt zu verfälschen und einem kommenden Wirken Gottes zuvorzukommen.

In Christus Jesus-Unserer Verteidigung

Ich glaube, dass das einer der Gründe ist, warum wir die Wahrheit von Gottes Wort in einer tieferen Weise in unsere Herzen aufgenommen haben. Wir sehen, was es bedeutet, alles in einem neuen Rahmen zu sehen. Unsere Wahrnehmung, unsere Denkweise und unsere Sprache müssen sich unter dem Wirken des Hl. Geistes, der uns Christus ähnlich macht, ändern.

  • Wir sind ein Volk, das lernt, in unserer neuen Identität zu leben.
  • Wir sind ein Volk, das auf der anderen Seite des Kreuzes lebt.
  • Wir sind ein Volk, das den Prozess einer neuen Lebensweise in Jesus Christus umarmt.
  • Prozess ist etwas, das wir lieben und willkommen heissen sollen, er wird nicht aufhören, wir werden immer im Prozess sein.
  • Wenn wir also diese Reise bewusst lieben, werden wir über die sichtbaren Veränderungen sehr erfreut sein.
  • Strebe absichtlich nach Einheit.
  • Gib Entzweiungen oder Konkurrenzdenken keinen Raum.
  • Ehre andere.
  • Erkenne, dass Spaltung Sünde ist. Gerade hier will dich Gott auf eine höhere Stufe von Freiheit bringen
  • Aglow baut Menschen auf.
  • Gott baut Menschen für seine Herrlichkeit auf.
  • Wir können nicht verlieren! Wir sind auf der Gewinner Seite.
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